Was ist Hypnose

 

In meiner Welt gibt es soetwas wie Hypnose eigentlich gar nicht, denn alles ist Hypnose. Möglicherweise ist Ihnen das jetzt schon bewusst und Sie fragen sich, was das für Sie bedeutet. Falls dem noch nicht so ist, teile ich gern meine Erkenntnisse mit Ihnen.

 

Es gibt in unzähligen Büchern und im Internet eine Unmenge an Erklärungen, was Hypnose alles ist. Im Allgemeinen überwiegt, vor allem bei Menschen, die Hypnose noch nicht selbst erlebt haben, die Meinung, dass Hypnose eine Art Norkose sei, also ein Zustand, der Menschen willenlos macht. Ja, und für diese Ansicht wurde in der Vergangenheit viel getan, obwohl man dies schon lange besser weiß. Denn wenn Sie jemals einen Menschen nach seinem Erleben fragen, der Hypnose schon einmal bewusst erlebt hat, dann werden Sie jede mögliche Schilderung von angenehmen Erfahrungen hören, nur nicht, dass er geschlafen und nichts mitbekommen habt.

 

Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Es handelt sich tatsächlich viel eher um einen Zustand, der maßgeblich durch 2 Faktoren gekennzeichnet ist: Entspannung und fokussierte ( und erhöhte) Aufmerksamkeit.  Die meisten Menschen berichten  sogar nach einer Hypnose zu ihrem eigenen positiven Erstaunen, dass sie wirklich alles und sogar mehr als sonst mitbekommen und jedes Wort des Hypnotiseurs gehört haben.



Hypnose im Alltag - Die "AlltagsTrance"

Haben Sie schon einmal ein Buch gelesen, in das sie so vertieft waren, dass Sie Ihr Umfeld gar nicht mehr richtig mitbekommen haben? Oder haben Sie schon einmal einen Film im Kino oder daheim geschaut, wobei Sie auch hier Ihr Umfeld weniger, dafür aber den Film sehr real miterlebt haben? Oder kennen Sie diese Autobahnfahrt voller Gedanken  an dies und das aus dem Alltag oder zu irgend einem Thema, bei der Sie vielleicht das eine oder andere Mal nach einigen oder mehreren Kilometern verblüfft feststellten, wie weit sie schon gefahren sind, ohne dies scheinbar genau mitbekommen zu haben?  Das nennt man Trance - fokussierte Aufmerksamkeit.

 

Andere Menschen kennen soetwas in einem anderen Zusammenhang. Menschen mit einem Gipsarm sehen in dieser Zeit verstärkt andere Menschen mit einem Gipsarm, obwohl es nicht mehr oder weniger sind, als sonst. Schwangere Frauen sehen in dieser Zeit mehr und mehr schwangere Frauen, obwohl es nicht mehr oder weniger gibt, als sonst. Und wenn Sie z.B. vielleicht Autos einer bestimmten Marke und in der Farbe blau besonders mögen, können Sie am Ende des Tages wahrscheinlich die Frage, wieviele sie genau davon tagsüber gesehen haben, automatisch besser beantworten, als jemand, der mit Ihnen den ganzen Tag über zusammen unterwegs war, jedoch Fahrräder besonders toll findet. Dieser könnte, obwohl er im Grunde das Gleiche gesehen haben müsste wie sie, eher sagen, wieviele tolle Fahrräder er gesehen hat - weil sein Fokus aufgrund seiner Vorliebe eben darauf gerichtet war. Dass da auch Fahrzeuge waren, wird er noch sagen können, aber vermutlich nicht wieviele blaue dieser besonderen Marke, die Sie wiederum so schätzen.

 

Eine Annahme daraus könnte sein, dass wir ständig in einer Art Trance oder wenn Sie so wollen, in einer Hypnose sind - nur wechseln wir thematisch oder situativ unseren Fokus. Wir wechseln sozusagen von einer Trance in die nächste usw..  Menschen, die vor allem positiv denken, nehmen (automatisch) bevorzugt Positives in ihrem Leben und auch ganz allgemein wahr.  Auch das Gegenteil ist möglich - das würden wir dann Problem-Trance nennen, was besonders dann nicht witzig ist, wenn jemand nur noch in solchen Mustern denkt. Glücklicherweise kann man das ändern.

 

Kurz: entscheidend für unsere Wahrnehmung ist, worauf wir unseren Fokus lenken - denn all dies nehmen wir bevorzugt, also bewusst wahr und den Rest quasi nebenbei bzw. unterbewusst.  Daraus ergibt sich, dass wir dennoch alles, nur auf unterschiedlichen Bewusstseinsebenen, wahrnehmen. Das Interessante daran ist, das wir viel mehr auf der unterbewussten Ebene wahrnehmen und das ist genau die Eben, die u.a. auch für unser automatisches Handeln und unsere automatischen Reaktionen maßgeblich verantwortlich ist.

 

Mein Fazit daraus ist folgendes: durch das, was und wie wir über Dinge, Menschen, Situationen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denken,  gestalten wir unsere eigene Realität.  Denn schon ein altes asiatisches Sprichwort sagt: "Es sind nicht die Dinge, die uns Freude oder Angst machen, sondern nur die Art, wie wir darüber denken."  Und das  sollte uns jetzt und in Zukunft bewusst zu denken geben, einfach weil es Sinn macht, diese Erkenntnis zum eigenen und zum Besten anderer Menschen zu nutzen.

 

 

Hypnose im KommunikationsTraining & Coaching

 

Mit YUKKURI und NLP  ist es möglich, ungünstige Denkmuster vergleichsweise schnell und leicht aufzudecken und Sie bewusst positiv zu verändern. Mit Hypnose vertiefen und verankern wir diese neuen spielerischen Denkmuster und lassen diese so noch viel schneller  und effektiver wirksam und zu einem neuen Verhalten werden. Da diese immer in Form einer kleinen Traumreise voller Entspannung und postiver Gefühle stattfindet, ein Zustand in dem wir Zugroff auf all unsere Ressourcen haben, werden Sie erstaunt sein, wie leicht sich das neu Erlernte fast wie von selbst in Ihren Alltag integriert.

 

Denn nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch aus der modernen Hirnforschung wissen wir  heute, dass ein Zustand der, nennen wir es einmal Begeisterung, die Art von Hirnchemie (Neurotransmittter) freisetzt, die die Voraussetzung für eine (schnelle) Bildung von vielen neuen Verknüpfungen (sog. Neuropeptiden) ist. Dabei spielt das alter eines Menschen keine Rolle. Begeisterung ist immer der Motor für leichtes und schnelles Lernen, auch von sehr komplexen Sachverhalten. Vielleicht kennen Sie das aus der Schule. Die Dinge, die Ihnen als Thema und durch die Präsentation des Lehrers Spass gemacht haben, blieben Ihnen unabhängig vom Schwierigkeitsgrand scheinbar automatisch viel leichter im Gedächtnis. Bei anderen Dingen, die sie weniger begeisterten oder wo der Lehrer es nicht vermochte, sie zu begeistern, dürfte das Lernen manchmal sogar von einfachen Sachverhalten deutlich schwieriger gewesen sein.

 

 

Was wir von der Show-Hypnose für unser Leben lernen können

In der Showhypnose, wie in jeder Hypnose auch, ist es zunächst wichtig, dass der Hypnotiseur für den Hypnostisanten glaubwürdig ist. Wir sagen dazu Rapport. Dieser Rapport ist wichtig für alles weitere. Wenn der Hypnotiseur nun z.B. die Idee vermittelt, der rechte Arm des Hypnotisanten sei steif wie der einer Marmorstatue, und je mehr er versucht ihn zu beugen, desto weniger wird dies funktionieren. Und genau dies tritt ein. Wenn der Hypnotiseur sagt "und nun kannst Du den Arm wieder frei bewegen", wird dies sofort eintreten. Wenn der Hypnotiseur sagt "und jetzt ist der Arm wieder steif", wird das eintreten. Doch warum ist das so? In dem Moment, in dem der Hypnotisant den Vorschlag/die Suggestion  des Hypnotiseurs für möglich oder wahr hält, wird dies sofort zu seiner körperlichen Realität. Erst folgt er der einen fixen Idee (Arm steif), so ist das die körperliche Realität. Dann folgt er der nächsten fixen Idee (Arm fei beweglich) und dies wird sofort zur körperlichen Realität. Eine neuere Tehorie besagt noch, dass der Hypnotisuer ab einem gewissen Punkt mit seiner Stimme die Rolle der inneren Stimme des Hypnotisanten einnimmt. Und die eigene inner Stimme ist schließlich immer glaubwürdig.

Was bedeutet das im Alltag? Ganz einfach. Die abgefahrensten Hypnosen erleben Sie zu Hause, bei der Arbeit oder sonstwo in Ihrem Alltag. Da, wo von für Sie glaubwürdigen Menschen (z.B. Eltern, Lehrer, Partner, etc.)  vielleicht so etwas gesagt wurde wie "Du bist nicht gut in diesem oder jenem"  oder "Sie haben dies und jenes" (z.B. im Rahmen einer leider nicht so seltene Inaugenscheinnahme ohne die gewissheit körperliche Untersuchungen), oder "das werden Sie nie können",  "das können nur die anderen" usw. und so fort. Mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ist das dann auch in der Vergangenheit zu Ihrem Glaubenssatz und damit zu Ihrer Realität geworden, wenn die Quelle der Information für Sie 1. glaubwürdig war und 2. die Information durch Sie selbst zumindest als möglich oder sogar als wahr akzeptiert wurde. Vielleicht werden Ihnen jetzt schon die möglichen Konsequenzen daraus klar und es reift die Einsicht, dass es Sinn macht, genau diesen Kreis zu unterbrechen und etwas neues zu lernen. Denn wenn das in der Vergangenheit immer wieder vorkam, wissen Sie nun, wie "negative Glaubenssätze" in Menschen entstehen.

 

Und diese können sogar, wenn immer wieder über Jahre hinweg solche Glaubenssätze auf Sie einwirkten, zu komplexen Glaubenssysteme, ja zu gelebten Überzeugungen werden. In dem einen oder anderen Fall ist das wirklich nicht witzig und führt zu weniger vorteilhaftem Verhalten und damit zu entsprechenden Ergebnissen sowohl in der Interaktion mit dem beruflichen oder privaten Umfeld. Das wiederum hat auswirkungen auf Ihr gesamten Leben und die Art, ob und wie Sie Dinge wahrnehmen, bewerten und auf diese (unterbewusst) reagieren. Denn falls Sie in der Vergangenheit Ihren Fokus häufiger  (oder immer wieder) auf negativen Dingen hatten, kann es sein, dass es Ihnen schwerfällt oder gar unmöglich wird, überhaupt noch die schönen Dinge des Lebens wahrzunehmen. Und so wie dies funktioniert, funktioniert es natürlich auch umgekehrt, indem die alten Denkmuster sozusagen überschrieben und durch neue ersetzt werden. Am einfachsten und schnellsten geht das nach meiner Erfahrung mit NLP und Hypnose. Ganz nebenbei macht dies auch Spass, und zwar noch viel mehr, als Sie vielleicht jetzt noch glauben. >> jetzt Ihr persönliches Coaching anfragen